Sonntag, 4. Dezember 2016

Weinhachtskleid Sew Along Teil 3

- Das Probemodell ist genäht und passt. Jetzt geht es weiter.
- Nichts passt. Der Schnitt nicht zu mir, der Stoff nicht zum Schnitt. Hilfe!!!
- Ach, alles nicht so schlimm. Weihnachten hat 3 Tage, ich nähe jetzt das 2. Kleid.


Soweit die Vorgaben von Dodo und Yvonet.

Mein Probekleid ist das Törtchenkleid. Damals schon war an der Teile ein Hauch zu viel Stoff in der Länge; es war aber wegen der nahenden Hochzeit -wofür es genäht wurde- keine Zeit, das noch auszubessern. Und ich habe es so gelassen.

Mittlerweile habe ich noch etwas Gewicht verloren und habe es deshalb nochmal genau untersucht.

Der Fazit ist, dass ich die vorderen Rockteile am Brustansatz etwas kürzen muss






Die Schultern um einiges verschmälern werde


und generell alles obenrum ein wenig kleiner mache. Aber nicht viel, denn im Winter mag ich drunter etwas anziehen können, und da brauchts Platz.

Ich habe also die ersten beiden Änderungen am Schnitt gemacht





und das enger nähen mach ich dann einfach nach Anprobe im Nähprozess.


Ausserdem möchte ich es unten kürzer haben, das ganz lange ist mir zu feierlich / brav.




Ganze 21 cm hab ich wegschnitten an den Rockschnittteilen.





 Dies ist mein fast aktueller Stand der Dinge. Ausgeschnitten hab ich schon. Und ich musste tatsächlich doch noch schwarzen Stoff nachkaufen, ich hätte die Ärmel nicht hinbekommen.
Und Ärmel in grün find ich zu bunt oder zu vermixt.

So, nun  bin ich gespannt, wie weit die Mitstreiterinnen sind.
 http://memademittwoch.blogspot.ch/2016/12/weihnachtskleidsewalong-teil-3.html?m=1

Apfent, Apfent... (frei nach G. Polt)




Zwoa Kerzerl am Adventskranz

und da Glanz broat' si aus.

Dahoam bei da Muatta

riachts schon bsunders durchs Haus.


Schum schei, didel dei, de Weihnacht kimmt glei.

Schum schei, didel dei, de Weihnacht kimmt glei.

Samstag, 3. Dezember 2016

Weihnachten - In trockenen Tüchern

Zu den gewissen Saisonen findet sich doch noch irgendwo ein vergessenes MeMade.
Zu Ostern war es eine kleine Tischdecke und jetzt zur Weihnachtszeit hab ich vier bestickte Handtücher wieder auf dem Schirm.
Ich habe sie vor einigen Jahren gestickt.



Es begab sich aber zu derselbigen Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzet würde, und diese Schätzung war die erste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger in Syrien war, und jedermann ging, dass er sich schätzen liesse. Ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf Joseph, aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zu der Stadt David, die da heisset Bethlehem, darum dass er von dem Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen liesse mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger.





Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte, und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.





Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde, die hüteten des Nachts ihre Herde und siehe, des HERREN Engel trat zu Ihnen. Und die Klarheit des HERREN leuchtet um sie. Und sie fürchten sich sehr, und der Engel sprach zu ihnen: "Fürchtet euch nicht, siehe ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volke widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren welcher ist Christus der Herr in der Stadt David."





Da nun Jesus geboren war zu Betlehem im jüdischen Lande, siehe, da kamen die Weisen aus dem Morgenlande gen Jerusalem und sprachen: "Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehn im Morgenlande und seind gekommen ihn anzubeten" (...) Und funden das Kindlein und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen.






Donnerstag, 1. Dezember 2016

Die wandelnde Wolldecke

Meine beste Schwester, die ich sehr mag und schätze, hat mir einen Stoff vom Mayachufermarkt geschenkt, denn sie wusste, ich wollte mir einen warmen Mantel nähen.

Was sie nicht wusste, war, dass es der Gertiemantel hätte werden sollen. Der wurde es dann auch, aber aus anderem Stoff.

Der Schwesternstoff ist elastisch und fleeceartig. Eher rustikal oder sportlich.

Ich habe ja durchaus einige Gelegnheiten, wo es so eine Jacke braucht, die aber trotzdem superwarm sein soll.

Für solche Fälle gibts dann meine grosse Burdasammlung und ich habe folgendes ausgesucht:

aus diesem Heft

diesen Mantel (120 B)


Ich habe ihn ohne Futter gemacht, dafür alles mit demselben Stoff gedoppelt. Muss nicht schön sein, sondern warm. Also nicht figurmässig vorteilhaft, soll das heissen.

Den Schal habe ich entgegen der Burdaanleitung nicht extra genäht, sondern statt des vorgesehenen Stehkragens gleich direkt an den Halsausschnitt angenäht.

Aussdem habe ich die Vorderteile überlappen lassen, so dass es nicht reinzieht oder ähnliches.


Das Schalteil ist mit der Innenseite nach aussen vernäht.

Verschlossen wird das Teil an der Schulter unter dem Schal mit einem Riesenknopf.



Und das Beste? In der dunklen Kälte draussen glitzert die Kunstfaser wie ein klirrendkalter Wintersternenhimmel. Ganz allerliebst und freudemachend.



Schade, sieht man nicht auf dem Foto. Das müsst ihr mir glauben.

Und noch ein brauner Rock.




Lange, lange liegt bei mir eine schöne braune Wildseide herum. Das war mal ein Rest aus einem Stoffgeschäft in der Nähe meines früheren Arbeitsortes.
Ich hab sie damals gekauft in der Hoffnung, mal ein Dirndl draus machen zu lassen.
Weil sie dafür viel zuwenig war, wurde da nichts draus.

In der Januar Burda von 2008 war dann ein Rock drin mit Ripsband als Gürtel und mit Kontrastgarn abgesteppte Ziernähte an den Faltenbrüchen.

Den wollte ich haben. Und nach nur knappen 9 Jahren kann ich vermelden: Ja! Ich hab es getan.



die Kontrastnaht

das Ripsband



Als Futter den letzten Rest des Stoffes


Und ein kleines Geheimnis; das mag ich ja so gern:

ein Weihnachtspatchworkstoff für den Innenbeleg



Ich wollte schon immer mal so einen kitschigen Weihnachtsstoff benutzen, aber ich wollte nicht mit einem Kleid rumlaufen, auf dem sich nikoläusige Teddys mit Christbäumen und Ilex ein Stelldichein geben. Zwischen goldenen Punkten.
Ne, das dann doch nicht.....

Also hab ich den Stoff im Bund versteckt. Und mittlerweile erfahren, dass es eine WKSA-Mitnäherin gibt, die sich einen ganzen Rock mit so was traut!  Das gefällt mir dann doch wieder sehr gut....

Vielleicht sollte ich es noch öfter mit Albert Einstein halten:

"Wenn eine Idee nicht zuerst absurd erscheint, taugt sie nichts"

Mittwoch, 30. November 2016

MMM #39




Pah, schnöder Kaufpulli. Auch noch alt wie die Berge.
Aber dafür ist der Rock von mir. Unwesentlich jünger als der Pulli.....

Der Moccaflor-Rock







Das ist kein Schnee, nur der Reif der Frühe.
Zur Zeit bin ich sehr mit mir und der Wetterlage im Reinen.
Der Advent ist bei uns auch nicht stressig.
Alles gut.


Im Gras stecken Herbstzeitlosen
Aus der Sumpferde geschossen
Und vom Wind umgestossen.

Das Gras steht vom Regen gewaschen
Und gleich wie Zettel aus allen Taschen
flattern die Herbstblätter, die raschen.

Die Sonne muss sich genügen;
Wolken, wie Frauen in langen Zügen,
Schleppen Nebel in weissen Krügen.

Du pflücktest am Waldrand die letzte Blum',
Sie sang das letzte Wort vom Liebesruhm,
Sie, die letzte Dichterin aus des Sommers Königtum. 

                                                           Max Dauthendey


Verlinkt zum MMM.

Sonntag, 27. November 2016

Wir sagen euch an den lieben Advent...

Am Kranz brennt oa Kerzerl,

in des Liacht schaug i gern.

Jetzt sans no 4 Wocha 

zum Geburtsdog des Herrn.


Schum schei, didl dei,

de Weihnacht kimmt glei.

Schum schei, didl dei,

de Weihnacht kimmt glei.